Jedes Päckchen ein Zeichen der Hoffnung – so lautete das Motto der Johanniter in der Vorweihnachtszeit. Der Johanniter-Weihnachtstrucker ist eine vor allem ehrenamtlich getragene Aktion der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.. Auch dieses Jahr rief das Organisationsteam dazu auf, denn trotz des wichtigen Abstands, welcher eingehalten werden muss, um niemanden zu gefährden, gibt es Menschen, für die man besonders nahe da sein sollte. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt sind unzählige der gepackten Pakete auf dem Weg zu den Menschen. Leider lässt es die Corona-Pandemie dieses Jahr nicht zu, dass die oft bis zu 160 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Johanniter mit rund 50 LKWs, beladen mit um die oft zirka 65.000 Päckchen, auf in Richtung Albanien, Bosnien, Bulgarien, Rumänien, Ukraine und in Deutschland, selbst fahren. Die Pakete wurden und werden aktuell einigen Speditionen beigeladen, da die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen selbst nicht in Risikogebiete entsendet werden dürfen.
19 dieser Päckchen stammen von unseren Schülerinnen und Schülern. Im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts beteiligten sie sich mit ihren Lehrkräften an dieser Aktion. Gemeinsam möchten sie ein Zeichen der Solidarität und Hoffnung für die bedürftigen Menschen setzen. Dazu wurden fleißig dringend benötigte Lebensmittel und Hygieneartikel gesammelt und mitgebracht. Aber auch kleine Geschenke wie Malbücher oder Stifte für die Kleinen fanden ihren Platz in jedem Paket. Die Worte eines Schülers sprechen die Wichtigkeit aus, welche diese Hilfsaktion auch für sie persönlich hatten, als sie in den letzten Wochen gemeinsam die Pakete packten: Wer das Geschenk erhalte, dass er helfen dürfe und dadurch selbst sehe, wie gut es einem doch gehe, der durfte erfahren, was es heißt, zu helfen! Sie erfuhren, dass es eine sinnvolle Aktion inmitten der Corona-Pandemie ist, bei der sie einen wichtigen Beitrag leisten konnten und können.
Vielen herzlichen Dank für die tolle Unterstützung!
P. Schmid